Ende des Jahres 2017 entstand die Idee, ein Haus mit Grundstück zu kaufen. Die wichtigsten Gründe lagen in dem Wunsch nach größerem Wohnraum und im heißlaufenden Berliner Wohnungsmarkt.

Der Wunsch, aus einer 65 qm großen Wohnung in eine größere Wohnung ziehen zu wollen, sollte legitim sein. Dass vielleicht noch ein bisschen Garten dazu gehören sollte, ist natürlich Luxus. Aber was an Miete für Berliner Wohnungen im Jahr 2017 aufgerufen wurde, überstieg doch unsere finanziellen Mittel in der Art, dass ein Kredit für ein Eigenheim eine günstigere Alternative darstellte. Vor allem im Hinblick auf die Rente, die später die immer weiter steigende Miete nicht mehr bedienen könnte, wurde der Kauf eines Eigenheims immer attraktiver.

Nach dem Besichtigen von Mietwohnungen wurde uns klar, dass hier nicht mehr der Bewerber entschied, ob er die Wohnung nach reifer Überlegung nimmt, sondern der Makler.

Als wir uns dann den Anzeigen von Kaufimmobilien zuwendeten, reifte schnell die Erkenntnis, dass in Berlin die Grundstückspreise über unserem Budget lagen. Selbst bebaute Grundstücke im Süden und außerhalb Berlins riefen Preise von 500 € pro Quadratmeter auf. So wurden Angebote am Berliner Ring begutachtet.

In Zernsdorf hat es dann für 150€ pro Quadratmeter geklappt.